Bordkatzen sind auf der Jagd nach Ratten und Mäusen nützliche Tiere an Bord und gleichzeitig geliebte Gefährten der Seeleute während der langen Seereisen. Aber es gibt auch ganz andere Wegbegleiter, die sich verstecken oder winzig klein sind und doch größten Schaden anrichten. Grund genug, diesen tierischen Reisenden eine eigene Sonderausstellung zu widmen. Das Deutsche Schifffahrtsmuseum – Leibniz Institut für Maritime Geschichte (DSM) zeigt in der seiner Sonderausstellung, welche nützlichen und gefährlichen Eigenschaften die „Tiere an Bord“ mit sich bringen.

Annica Müllenberg und Niels Hollmeier vom DSM sind bei Tanja am Podcast-Mikrofon und wissen Erstaunliches über die verschiedenen „Tiere an Bord“ zu berichten. So gelingt es früher beispielsweise dem Kornkäfer rund 10 Prozent einer Getreideladung eines Schiffes zu vernichten, was eine große finanzielle Einbuße darstellt. Und auch heute noch treibt es sein Unwesen an Bord.
Sind die Geschichten der Bordkatze Oskar oder auch Unsinkable Sam genannt wahr oder doch nur Seemannsgarn? Fakt ist jedoch, dass nach ihm ein „Jump and run-„Spiel benannt ist, dass Besuchende des Deutschen Schifffahrtsmuseums ausprobieren dürfen.
An Bord des Segelschulschiffs „Gorch Fock“ der Deutschen Marine fährt in den 70ern Terrier-Hündin „Whisky“ als Maat mit. Warum sie allerdings degradiert wurde und ihre restlichen Jahre an Land verbringen muss, ist nur eine der spannenden Geschichten im Podcast.

Die Sonderausstellung „Tiere an Bord“ ist noch bis zum 16. Mai 2027 im Deutschen Schifffahrtsmuseum zu sehen und absolut sehenswert!
