Komm‘ wir packen’s an und machen einfach mal! So in etwa lautet das Credo der Arbeitsgruppen vom Netzwerk Inklusives Bremerhaven. Und dabei decken die verschiedenen Arbeitsgruppen (fast) alle Lebensbereiche ab. Unterschiedlichste Menschen widmen sich mit viel Engagement und Ideenreichtum den Gruppen „Arbeit“, „Barrieren“, „Freizeit und Kultur“ und „Wohnen“. Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht! Und jede Meinung und jede Idee findet hier Raum und Gehör. Gemeinsam wird sich ausgetauscht und nach Lösungen gesucht. Das gilt auch für die überaus erfolgreichen Inklusionskonferenzen, die mittlerweile nationale Aufmerksamkeit erlangt haben. Es gilt, für das Thema Barrierefreiheit zu sensibilisieren und Inklusion zu leben.

Inklusion – eine Stadt für alle
Träger des Netzwerk Inklusive Bremerhaven ist die Stiftung Inklusive Stadt. Günther Kerchner, der Initiator und Vorstand der Stiftung, ist es ein Herzenswunsch, räumliche, soziale und wirtschaftliche Barrieren für benachteiligte Menschen abzubauen und die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung in den Fokus zu stellen. Es gilt, die Bremerhavener Politik und Institutionen bei der Gestaltung von Quartieren zu unterstützen und Inklusion zu leben. Gelenkt wird die Stiftung von den Vorständen Christiane Johannsen und Günther Kerchner sowie dem Stiftungsbeirat.



Christiane und Alexandra berichten Tanja von den bislang erfolgreich umgesetzten Aktionen der Arbeitskreise und wie es gelingt, andere Perspektiven einzunehmen und für das Thema Barrierefreiheit zu sensibilisieren.
Inklusion im Deutsches Schifffahrtsmuseum
Im Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven können Besuchende bereits jetzt schon ein Museum mit allen Sinnen erleben. Es mag erstaunen, dass die Angebote für Menschen mit Behinderungen auch ganz viele andere Gästegruppen begeistern. Beispielsweise ermöglichen Tastmodelle Blinden und sehbeeinträchtigen Menschen, ein Exponat zu entdecken. Gleichzeitig sind diese Modelle bei Kindern äußerst beliebt. Denn hier ist Anfassen ausdrücklich erwünscht, was sonst meist im Museum nicht möglich ist. Unterstützt werden sie dabei von einem großen Netzwerk, in dem auch die Lebenshilfe Bremerhaven Mitglied ist.
Isabella Hodgson und Dr. Marleen von Bargen, wissenschaftliche Koordinatorinnen im Bereich Ausstellungskuration und -management werden nicht müde, Inhalte des Museums möglichst allen Besuchergruppen zugänglich zu machen. Dabei stellen sie sich den Herausforderungen und gehen immer wieder neue Wege.
